Од 24. Јуна 1941, Дана сјећања на Јадовно, прошло је:
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Auf der Insel Pag wurde ein Massengrab von Serben und Juden aus dem Jahr 1941 entdeckt

Датум објаве: уторак, октобар 31, 2017
Објављено у Комплекс Јадовно
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 Auf Initiative der Vereinigung Jadovno 1941 aus Banjaluka wurde vor kurzem eine zweitägige Expedition organisiert, deren Ziel es war, auf der Insel Pag am Kap Slana den Ort zu lokalisieren, wo in der Nacht vom 14. zum 15. August 1941 Ustascha, Soldaten des Unabhängigen Staates Kroatien, 91 Kinder bis zu fünfzehn Jahren, 293 Frauen und 407 Männer abgeschlachtet haben.

Teilnehmer der Expedition hatten Fotos, die von den italienischen Soldaten Anfang September 1941 aufgenommen worden waren, sowie spärliche Schriftstücke, die die Hinrichtungsstätte nur ungefähr beschrieben.

Entscheidend für den Besuch des Geländes war ein Foto aus diesem Zeitraum, aufgenommen direkt vom Hinrichtungsort aus, das neulich aus Italien kam, und auf dem ein breiterer Streifen um den Hinrichtungsort sichtbar war.

Große Hilfe bei der Lokalisierung dieser Stätte leistete ein Ortsbewohner, ein guter Mensch und guter Kenner des Geländes, der seine Suche auch dann nicht aufgab, als es schien, daß die Mission ohne Erfolg bleiben würde.

Als sie ein schwer zugängliches und steiles Gelände bestieg, ca. 300 Meter Luftlinie vom Meer und unweit der Bucht Malin entfernt, erreichte die Gruppe ein kleines Plateau mit einem leichten Abhang, von dem aus eine Landschaft zu sehen war, die mit der auf dem 76 Jahre alten Foto identisch war.

Obwohl seit dem Sommer 1941 die Natur Spuren verwischt hat, sind an diesem Ort, ungefähr sechzig Meter vom Rand des Plateaus Furnaža im Norden entfernt, Spuren eines fünfzig Meter langen Grabens und einiger anderer, zwanzig Meter langer Seitengräben klar erkennbar, wo 791 Opfer getötet wurden.

Erst bei der Ankunft am Tatort dieses Verbrechens kann man sich wenigstens in etwa vorstellen, welch schweren und mühseligen Weg die Opfer zurückgelegt haben, indem sie fast zwei Kilometer in der Steinwüste vom Ort des Lagers Slana bis zu diesem Ort zu Fuß gingen, wo sie gefoltert und getotet wurden. Nicht leichter erging es auch den Frauen und Kindern, die von dem Lager in Metajna im Schiffsinneren bis zu der Bucht gebracht wurden, von der aus ca. ein halber Kilometer in einem steilen Aufstieg bis zu den ausgehobenen Gräben zurückgelegt werden mußte.

Die Mitglieder der Expedition haben eine Reihe von Foto- und Videoaufnahmen gemacht,  der Ort der Hinrichtungs und der Weg dorthin wurden per GPS aufgezeichnet.  Das Verbrechen an diesem Ort wurde am Vorabend des katholischen Feiertags Mariä Himmelfahrt 1941 begangen,  als die Ustascha-Verbrecher unmittelbar vor der

Schließung der Lager Slana und Metajna seitens der italienischen Armee alle verliebenen Lagerinsassen töten wollten.  Am nächsten Morgen, nachdem die Ustascha-Verbrecher ihr Schlachtfest zu Ende gebracht hatten, schlossen sie sich, betrunken und in blutigen Uniformen, der sich durch die Stadt Pag bewegenden Prozession an, die in der katholischen Kirche im Stadtzentrum ihren Abschluß fand.  Wegen des starken Geruchs der sich zersetzenden Körper sowie aus Angst vor der Verseuchung des Trinkwassers, haben italienische Militärsanitäter ca. zwanzig Tage nach dem Verbrechen eine Exhumierung vorgenommen und die Leichen verbrannt; deren Asche und angebrannte Reste von Gebeinen wurden in denselben Gräben verscharrt, in denen die Opfer getötet worden waren.

Da das Gelände des Slana-Kaps reich an Grundwasser ist, welches in den Regenperioden dort entspringt und in Richtung Meer fließt, wurden Asche und Überbleibsel verbrannter Leichen in den vergangenen acht Jahrzehnten in Richtung Blaue Gruft des Tores von Pag gespült,  wo im Sommer 1941 der größte Teil der 8.020 auf dieser kroatischen Insel getöteten Opfer ihr Leben  ließ.

Auf der Insel Pag, am Ort des ehemaligen Lagers, gibt es keine Gedenktafel, die an das schreckliche Schicksal von unschuldigen Opfern, Serben und Juden, erinnern würde. Die im Jahre 1975 in der Bucht Slana errichtete Gedenktafel wurde 1991 zerschlagen, die im Jahre 2010 und 2013 erneut errichteten wurden nach nur einigen Tagen zerschlagen.  Die Nachfahren der Opfer,  versammelt um die Vereinigung Jadono 1941, haben im Juni 2015 am Standort des ehemaligen Lagers Slana, auf dem Hügel zwischen dem serbischen und jüdischen Lager, ein Heiliges Kreuz errichtet und es weihen lassen.

Dušan Bastašić Vorsitzender der Vereinigung Jadovno 1941

Erst bei der Ankunft am Tatort dieses Verbrechens  kann man sich wenigstens in etwa vorstellen, welch schweren und mühseligen Weg die Opfer zurückgelegt haben, indem sie fast zwei Kilometer in der Steinwüste vom Ort des Lagers Slana bis zu dem Ort zu Fuß gingen, wo sie gefoltert und getotet wurden.

Die im Jahre 1975 in der Bucht Slana errichtete Gedenktafel wurde 1991 zerschlagen, die im Jahre 2010 und 2013 erneut errichteten wurden nach nur einigen Tagen zerschlagen.




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